Neuigkeiten auf dem Friedhof Kirchsteinbek
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WEIHER Urnengrabstätten in Hamburg-Kirchsteinbek Friedhof der Zukunft Zukunftsorientiert und bedarfsgerecht, bürgernah und wirtschaftlich. Diese Ziele standen bei den Planungen für den Friedhof Kirchsteinbek in Hamburg im Mittelpunkt. In der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde zeichnete sich seit Jahren ab, dass die klassische Friedhofsanlage immer mehr in Konkurrenz steht zu Friedwaldbestattung, Seebestattung und anonymen Urnenbeisetzungen. Für die Verantwortlichen war klar: Eine langfristige Lösung sollte für die freien Friedhofsflächen gefunden werden. Nach umfangreichen Überlegungen wurde die Erweiterung umgesetzt. Mit dem Ergebnis, das exakt alle Anforderungen erfüllt, die im Vorfeld formuliert worden waren. Neben der Bürgerzufriedenheit haben die Friedhofsverantwortlichen die dauerhafte Qualität und die laufenden Kosten im Blick gehabt. Freie Friedhofsflächen wurden reaktiviert. „Nachhaltige Planung und nachhaltiges Bauen bringt Vorteile, die über die lange Nutzungsdauer hinweg wirken“, sind sich alle Beteiligten einig. Urnenbestattung überholt Erdbestattung Die Zahlen der Friedhofsverwaltung belegen erkennbar den Trend: Von den rund 150 Beisetzungen im Jahr finden rund 75 % Urnenbeisetzungen statt. Mit dem Bau von Urnenstelenanlagen ist der evangelische Friedhof Kirchsteinbek der erste kirchliche Friedhof auf Hamburger Stadtgebiet, der in dieser Form Urnengrabstätten gebaut hat. Neues auf dem Friedhof an der Kapellenstraße/Brockhausweg Mit dem Bau von 60 Urnennischen hat die kirchliche Friedhofsverwaltung Kirchsteinbek den Bedarf an attraktiven Urnengrabstätten bedient und die Friedhofs-Infrastruktur aufgewertet. „Intensiv haben wir uns damit beschäftigt, welche pflegefreien Grabarten wir zur Verfügung stellen können, um den erkennbaren Trend der sich wandelnden Bestattungskultur gerecht zu werden und unseren Friedhof als Begräbnisfläche zu erhalten“, so Friedhofsverwalter Behrens. Um das zu erreichen, holte sich die Friedhofsverwaltung einen Fachmann zur Seite – in Form von Tobias Weiher vom gleichnamigen Unternehmen für Friedhofsgestaltung mit Sitz in Freiburg. „Die Bestattungskultur des 21. Jahrhundert zeigt sich zunehmend als ausgeformte und inszenierte „Gedächtnislandschaft“ “, so der Friedhofsexperte. Aschenbeisetzungsflächen auf Friedhöfen werden immer häufiger wie kunstvolle Landschaften modelliert. Sie unterstreichen zum einen die aktuelle Tendenz zu den verschiedenen Varianten naturnaher Bestattung und dokumentieren gleichzeitig die wachsende Bedeutung des Erinnerungs-Aspektes im Umfeld der Bestattungskultur. Damit setzen derartig zukunftsorientierte Konzeptionen von WEIHER in geschlossenen Friedhofsanlagen klare Kontrapunkte gegenüber der Tendenz zur Bestattung außerhalb der Friedhofsanlagen. Friedhof der Zukunft Das ganzheitliche Konzept für den Friedhof Kirchsteinbek sah vor, drei freistehende Friedhofsreihen sinnvoll zu reaktivieren. Damit sollte dem Wunsch der Friedhofsnutzer nach pflegefreien Urnengrabstätten nachgekommen und die Anlage insgesamt wirtschaftlicher gemacht werden. Mithilfe von Standortfotos und Aufteilungsplanungen erarbeitete WEIHER nach den Vorstellungen der örtlichen Friedhofsverantwortlichen das maßgeschneiderte Konzept für den Friedhof der Zukunft. Parkähnlicher Raum – ein Ort der Ruhe und Kommunikation So entstand schließlich eine WEIHER Urnenstelenanlage mit 60 Würfeln aus Granit in der Farbe „Silver Cloud“. Bei einer Regelbelegung von drei bis vier Urnen bietet diese Anlage 180 bis 240 Bestattungsplätze. Das auf drei Reihen angeordnete Ensemble aus zwölf filigranen Einzelanlagen mit jeweils fünf Würfeln passt sich optisch harmonisch in das bestehende Friedhofsbild ein. Die 5er Stelen stehen jeweils in Reih und Glied vor einer Buchenhecke. Zwischen den Stelen wurde jeweils eine Latschenkiefer gepflanzt. Davor wurde ein Kiesweg angelegt und Ruhebänke aufgestellt. Ein parkähnlicher Raum ist entstanden, der dem Friedhofsbesucher Raum der Stille und Raum der Kommunikation sein kann. Die komplette Anlage wurde ausschließlich aus nachhaltigen Systemen gebaut. Zusätzliche Erweiterungsmöglichkeiten sind in zwei Reihen vorhanden. Bürgernah und bedarfsgerecht gestaltet Friedhofsverwalter Behrens: „Mit dem Friedhofsexperten WEIHER konnten wir ein sehr gelungenes und eindrucksvolles Urnenstelenensemble realisieren und Überhangflächen auf der Friedhofsanlage wieder reaktivieren. Selbst Friedhofsverantwortliche aus der Region kommen zur Besichtigung und sind begeistert. Werthaltig und flexibel Die bundesweit tätige Firma Weiher bietet Bestattungssysteme wie Urnenwände und Urnenstelen aus Granit, Baumgräbersysteme und gesamtheitliche Friedhofskonzepte. Das Angebot reicht von der Planung u¨ber den Bau von Urnenwand- und Urnenstelenanlagen bis hin zur Umfeldgestaltung. Mit dem Entwickeln des Weiher-Wu¨rfelsystems konnten werthaltige und flexible Lösungsmöglichkeiten geschaffen werden. Weiher-Urnenwand- und –Urnenstelenanlagen finden sich in vielen deutschen Kommunen. Das ist ein sichtbares Zeichen dafu¨r, dass sich die modulare Technik, die Flexibilität und die Langlebigkeit in der Praxis fu¨r die Friedhofsverwaltungen auszahlen. Das System ist sowohl fu¨r kleine Flächen als auch fu¨r großzügige Friedhofsanlagen mit beispielsweise viel Überhangfläche eine Lösung. |
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Seit dem Januar 2014, hat die Kirchengemeinde Kirchsteinbek auf Ihrem Friedhof eine weitere Urnenstelenanlage für Urnenbeisetzungen. |